Über mich
dr. phil. tina jung
politikwissenschaftlerin
systemische beraterin i.w. (dgsf)
mein hintergrund
Ich stamme aus Rheinland-Pfalz, wo ich auch mein Abitur gemacht habe. Anschließend habe ich in Marburg Neuere deutsche Literatur und Medien sowie Politikwissenschaft studiert.
Nach Ende meines Studiums bin ich sogleich meiner ersten Leidenschaft in die Wissenschaft gefolgt und habe im Rahmen des Marburger Gender-Kollegs promoviert. Seither war und bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an verschiedenen Hochschulen, darunter Marburg, Gießen, Halle-Wittenberg und Ludwigshafen; außerdem war ich Schminder-Gastprofessorin für Geschlechterforschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Aktuell bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Schon seit vielen Jahren bewegt mich der Wunsch, über die wissenschaftliche Tätigkeit hinaus im psychosozialen Bereich zu arbeiten. Derzeit bin ich in Weiterbildung zur systemischen Beraterin (DGSF) und bilde mich zudem in Traumapädagogik fort.
Daneben habe ich die Freude, in vielen Kontexten sowohl interdisziplinär als auch interprofessionell arbeiten zu dürfen. So z.B. in dem von mir Anfang 2024 ins Leben gerufenenen interprofessionellen Lektürekreis „Macht – Kritik – Möglichkeitserweiterung in Wissenschaft und Beratung“ am Gießener Graduiertenzentrum Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (GGS) der Uni Gießen.
Ich bin Mutter zweier Kinder und bin beruflich & privat in Marburg, Gießen & Berlin unterwegs.
Das Foto ist während eines Spaziergangs in meinem Herkunftsdorf entstanden.
etwas von dem, was mich ausmacht
Offenheit & Ambivalenztoleranz ‖ Wertschätzung & Neugier ‖ Wirklichkeits- & Möglichkeitssinn ‖ Wer A sagt, muss nicht B sagen, sondern kann auch tanzen gehen

Schon seit vielen Jahren beschäftige ich mich beruflich und persönlich mit Fragen von Selbstbestimmung und Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität, Arbeit und Demokratie, mit diversen Beziehungen und Aspekten der Lebensgestaltung, mit geschlechtsspezifischer Gewalt und Trauma; auch Aspekte von Persönlichkeitsentwicklung, (posttraumatisches) Wachstum und die Ausbildung von individuellen wie kollektiven Zukunftskompetenzen begleiten mich thematisch.
Als Sozialwissenschaftlerin bin ich überdies geübt darin, subjektive Erfahrungen in Zusammenhang mit gesellschaftlichen Strukturen zu denken: mit damit einhergehenden Anforderungen und Überforderungen, Erwartungen, Bedarfen und Zwängen, (Un-)Gleichheits- und Diskriminierungserfahrungen, aber auch mit der Lust auf Zugehörigkeit, geteilte Fürsorge, Solidarität und Freiheit. All dies kann auch auch in meinem Verständnis von systemischer Beratung eine Rolle spielen, sofern es für den:die jeweilige Klient:in im je eigenen Bezugssystem von Relevanz ist.
Systemisches Denken gibt Anstöße in die Hand, neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten zu erschließen – individuell, in Beziehung mit anderen und mit gesellschaftlicher Kontextualisierung. Systemisches Arbeiten geht für mich nicht zuletzt eine bereichernde Verbindung mit meiner wissenschaftlichen Neugier ein, komplexe Verhältnisse & Dynamiken verstehen und verändern zu wollen.
verbundenheiten
Praxis für Unterscheidung und Zusammenhang Marburg & Berlin – Dr. Tanja Rode
Beratung, Supervision, Psychotherapie und Coaching, www.tanja-rode.de
Dr. Sarah Czerney
Systemische Beratung (DGSF), Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft, Beratung – Mutterschaft und Wissenschaft
