Skip to content Zum Hauptinhalt springen

Dr. Tina Jung

Bildung, Biografie & Erfahrung

Wissenschaft, gesellschaftliche Zusammenhänge und gelebte Erfahrung zusammendenken. Marburg · online · bundesweit

Seit mehr als zwanzig Jahren konzipiere und gestalte ich Workshops, Seminare, Vorträge und Lehrveranstaltungen für Hochschulen, Fachverbände, Organisationen und andere Bildungskontexte.

Zunehmend interessieren mich dabei auch Formate außerhalb beruflicher Rollen: Räume, in denen persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Zusammenhänge und wissenschaftliche Perspektiven miteinander ins Gespräch kommen können.

Menschen verstehen sich selbst oft anders, wenn sie ihre Erfahrungen in größere Zusammenhänge einordnen können.

Meine Themen reichen von Beziehungen, Intimität, Geburt und Elternschaft über Arbeit, Gesundheit und Geburtshilfe bis zu geschlechtsspezifischer Gewalt, Macht und sozialer Ungleichheit. Dabei interessieren mich besonders die Verbindungen zwischen persönlicher Erfahrung, Biographie und den gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Menschen leben.

Manche Angebote richten sich an Fachpersonen und Organisationen, andere an Menschen, die sich mit persönlichen Fragen oder Lebensthemen beschäftigen. Gemeinsam ist ihnen die Neugier auf Zusammenhänge – und die Möglichkeit, die eigene Erfahrung in einem größeren Kontext zu betrachten.

Was ich aktuell anbiete

Kommende Vorträge, Workshops, Fortbildungen und biographische Formate

Gewalt in der Geburtshilfe im Kontext von Arbeits- und Ausbildungskulturen - erkennen, reflektieren, verhindern

Wann: 13. November 2026, 9-16.30 Uhr
Wo: Kongresshalle Gießen, Südanlage 3, 35390 Gießen

Gewalt in der Geburtshilfe wird u.a. als Menschenrechtsverletzung gefasst, die strukturell in das Gesundheitssystem und in gesellschaftliche Verhältnisse eingelassen ist. Im Workshop wird Gewalt in der Geburtshilfe schwerpunktmäßig im Kontext von Arbeits- und Ausbildungskulturen in den Blick genommen.

Ziel des Workshops:

  • Bewusstsein für Gewaltphänomene in der Geburtshilfe zu stärken und im Kontext von Arbeits- und Ausbildungskulturen einzuordnen & zu reflektieren,
  • fachliches Wissen zu erweitern,
  • einen Raum für Reflektion und Austausch zu eröffnen,
  • Handlungsmöglichkeiten zur Prävention von Gewalt in der Geburtshilfe zu entwickeln und zu festigen,

Es soll Raum geöffnet werden zum Austausch z.B. über folgende Fragen: Wie ‚normalisiert‘ sind Grenzverletzungen in der Geburtshilfe? Welche Rolle spielen Hierarchien und vermachtete Arbeitsplatzkulturen in der Entstehung von Gewalt in der Geburtshilfe? Wie sind möglicherweise eigene Haltungen als Hebamme sowie (berufs-)biographische Erfahrungen davon berührt? Welche Handlungsmöglichkeiten können daraus individuell oder im Team entwickelt werden?

Zielgruppe & Arbeitsweise

Zielgruppe sind Hebammen, die ihre fachlichen Grundlagen vertiefen und ihre Haltung im Umgang mit und zur Prävention von Gewaltphänomenen in der Geburtshilfe reflektieren und weiterentwickeln möchten.

Im Workshop wird wissenschaftlich basierte Expertise vermittelt und es kommen Ansätze aus der systemischen Arbeit zum Einsatz. Als Praxisanleitungsveranstaltung legt der Workshop besonderen Wert auf den berufspädagogischen Bezug: Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre eigenen Haltungen und Erfahrungen im Umgang mit Gewalt in der Geburtshilfe zu reflektieren sowie in gemeinsamen Austausch darüber zu gehen, wie dieses sensible Thema in der Anleitung von Studierenden achtsam und lernförderlich thematisiert werden kann.

Anmeldung & Kosten

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite des Landesverbands der hessischen Hebammen hier.

Fortbildungsstunden: 8 á 45 Minuten im Bereich Fach-und Methodenkompetenz / Berufspädagogik

! auch geeignet als berufspädagogische Fortbildung für Praxisanleiter*innen !

Teilnahmekosten: * bei Frühbuchung  –  02.10.2026/Normalpreis

DHV / Landesverband HESSEN: * 120,- € / 140,-€

DHV / andere Landesverbände: *140,- € / 170,-€

NICHT-DHV:  *170- € / 230,-€

Die Beziehungslandkarte - Eine systemisch begleitete Erkundungsreise zu Liebe, Intimität und Beziehungen

Die eigene Beziehungsgeschichte verstehen. Klarer erkennen, was heute wichtig ist – und künftig wichtig werden soll.

Wiederholen sich bestimmte Dynamiken in deinen Beziehungen? Haben sich deine Wünsche oder Vorstellungen von Nähe, Intimität und Sexualität verändert? Liegt eine Trennung hinter dir, eine neue Beziehung vor dir – oder bist du einfach neugierig darauf, wie du zu der Person geworden bist, die du heute bist?

Wie wäre es, die eigene Beziehungsgeschichte einmal wie eine Landkarte zu betrachten – mit ihren Wegen, Begegnungen, Wendepunkten und Veränderungen?

In dieser systemisch begleiteten Erkundungsreise entsteht Schritt für Schritt deine persönliche Beziehungslandkarte. Darin können Partnerschaften ebenso sichtbar werden wie prägende Begegnungen, Erfahrungen von Nähe und Distanz, Intimität und Sexualität, Zeiten des Alleinseins, wichtige Wendepunkte und Veränderungen in deinem Leben.

Dabei geht es nicht darum, aus der Vergangenheit eine eindeutige Erklärung für die Gegenwart abzuleiten. Interessanter ist, Zusammenhänge, wiederkehrende Muster und Veränderungen zu erkennen – und von dort aus zu fragen, was heute wichtig ist und künftig wichtig werden soll.

Das mehrteilige Format verbindet biographische Arbeit und systemische Beratung mit wissenschaftlichen Perspektiven auf Liebe, Intimität und Beziehung. Phasen individueller und vertraulicher Begleitung wechseln sich mit eigener Reflexion und dem Austausch in einer kleinen Gruppe ab.

Mögliche Fragen können sein:

  • Welche Vorstellungen von Liebe und Beziehung haben mich geprägt – und welche passen heute noch zu mir?
  • Welche Muster oder Dynamiken begegnen mir in Beziehungen immer wieder?
  • Wie haben sich meine Wünsche nach Nähe, Distanz, Intimität oder Sexualität verändert?
  • Welche Beziehungen, Begegnungen oder Trennungen haben Spuren hinterlassen?
  • Was möchte ich aus meiner bisherigen Beziehungsgeschichte bewahren – und was darf sich verändern?
  • Wie möchte ich künftig lieben und Beziehungen gestalten?

Termine, Kosten & Anmeldung

Im Frühjahr 2027 startet die erste Kohorte als Pilotdurchgang.

Wenn du dich dafür interessierst, kannst du dich bereits unverbindlich vormerken lassen.

Vorgemerkte Interessent:innen werden frühzeitig über Termine, Anmeldemöglichkeiten und organisatorische Rahmenbedingungen informiert.

Formate

Vorträge · Workshops · biographische Formate

Je nach Anliegen, Fragestellung und Situation biete ich unterschiedliche Formate an. Fragen Sie mich gerne an! 

Manche Fragen lassen sich gut allein bewegen.
Andere werden klarer, wenn man sie gemeinsam betrachtet.