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Dr. Tina Jung | Systemische Beratung & Therapie i.A. | Paarberatung | Supervision | Marburg & online

Konditionen & häufige Fragen

Gute Zusammenarbeit beginnt mit transparenten Rahmenbedingungen.

Einen Anfang machen

Wenn Sie sich für mein Angebot interessieren:

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

Wenn Sie etwas beschäftigt, Sie vor einer schwierigen Frage oder Situation stehen oder noch gar nicht genau wissen, welche Unterstützung für Sie passend sein könnte, können Sie mir über das Kontaktformular schreiben. Ein paar Sätze dazu, worum es ungefähr geht, reichen völlig aus.

Im kostenlosen Erstgespräch lernen wir uns kennen und schauen gemeinsam auf das, was Sie beschäftigt. Wir klären, wie ich Sie sinnvoll unterstützen kann – und Sie können in Ruhe einen Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise bekommen und schauen, ob Sie sich mit mir wohlfühlen.

Denn eine gute Arbeitsbeziehung ist eine wichtige Grundlage dafür, dass Beratung, Therapie oder Supervision hilfreich sein kann.

Da anfangen wo man gerade steht

Nein. Fragen, Zweifel, Ambivalenzen oder das Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmig ist, reichen als Ausgangspunkt. Beratung, Therapie und Supervision sind auch dazu da, gemeinsam zu sortieren, worum es eigentlich geht und was hilfreich sein könnte. Klarheit darf im Prozess entstehen.

Vom Erstgespräch zur Zusammenarbeit

Wir besprechen gemeinsam, in welchem Rahmen es weitergehen kann. Häufigkeit und Zeitraum richten sich nach Ihrem Anliegen und können sich im Verlauf verändern. Und natürlich können Sie sich nach dem Erstgespräch auch gegen eine Zusammenarbeit entscheiden.

Fachlicher Rahmen

Was Sie vielleicht über meine Arbeitsweise und den fachlichen Rahmen wissen möchten:

„Systemisch“ bedeutet für mich, Menschen und ihre Anliegen nicht für sich allein zu betrachten. Wie wir fühlen, denken und handeln, hängt auch mit unseren Erfahrungen, unserem Umfeld, unseren Lebensbedingungen und den gesellschaftlichen Kontexten zusammen, in denen wir leben.

Dabei interessiert mich, was wie zusammenwirkt: Was trägt dazu bei, dass etwas so ist, wie es ist? Was hält es aufrecht? Wo gibt es Unterschiede, Spielräume und Möglichkeiten für Veränderung?

Systemisches Arbeiten richtet den Blick deshalb auf Zusammenhänge und Ressourcen, ohne einfache Ursachen oder fertige Lösungen vorauszusetzen.

Systemische Beratung und Systemische Therapie haben viele Gemeinsamkeiten: Beide richten den Blick auf Zusammenhänge, Beziehungen, Ressourcen und Veränderungsmöglichkeiten und arbeiten mit ähnlichen Methoden.

Der Unterschied liegt vor allem darin, worum es geht und wie intensiv Sie sich damit beschäftigen möchten. Beratung richtet sich häufig auf konkrete Fragen, Entscheidungen, Konflikte oder Veränderungsprozesse.

In der Systemischen Therapie kann es stärker darum gehen, wiederkehrende Muster und tiefer liegende Zusammenhänge zu verstehen – auch solche, die bisher noch nicht bewusst oder leicht zu benennen waren. Dabei können biografische Erfahrungen und Prägungen aus der eigenen Familiengeschichte eine Rolle spielen.

Was für Ihr Anliegen passend ist, muss nicht von Anfang an feststehen. Das kann sich auch erst im gemeinsamen Prozess zeigen.

Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) unterscheidet zwischen der fachlichen Qualifikation in Systemischer Beratung oder Therapie und der Berechtigung zur Ausübung von Heilkunde.

Systemische Therapie und Beratung außerhalb der Heilkunde sind etablierte systemische Arbeitsfelder.

Systemische Arbeit mit und ohne Heilerlaubnis beruht auf gemeinsamen systemischen Grundlagen, Haltungen und methodischen Ansätzen.

Der wesentliche Unterschied liegt im rechtlichen Rahmen: Wer psychische Erkrankungen heilkundlich diagnostiziert und behandelt, benötigt dafür eine Approbation oder eine entsprechende Heilerlaubnis.

Ich befinde mich derzeit in Weiterbildung zur Systemischen Therapeutin/Familientherapeutin in einem Weiterbildungsgang nach den Qualitätsstandards der DGSF. Auch die Auseinandersetzung mit psychischen Erkrankungen, Diagnostik und unterschiedlichen Verständnissen psychischer Belastungen gehört zu meiner Weiterbildung.

Das ist wichtig, um Belastungen fachlich einordnen, die Grenzen meines Angebots erkennen und gegebenenfalls weitere Unterstützung empfehlen zu können. Ich selbst stelle jedoch keine Diagnosen psychischer Erkrankungen und behandle diese nicht.

Bei mir erhalten Sie daher keine Diagnose einer psychischen Erkrankung, wie sie beispielsweise für eine psychotherapeutische Behandlung über die Krankenkasse relevant sein kann. Eine solche Diagnose wird von mir weder gestellt noch dokumentiert oder an eine Krankenkasse übermittelt.

Das passt zugleich zu meiner systemischen Haltung: Auch belastende oder problematisch gewordene Verhaltensweisen betrachte ich nicht vorschnell als etwas „Krankes“, das beseitigt werden muss. Mich interessiert auch, wofür sie einmal sinnvoll, hilfreich oder sogar notwendig gewesen sein könnten – und ob sie heute noch hilfreich sind oder andere Möglichkeiten gebraucht werden.

Das bedeutet nicht, Belastungen oder Leid kleinzureden, sondern ihnen mit Respekt und ohne vorschnelle Pathologisierung zu begegnen.

Systemisches Arbeiten hat eine breite wissenschaftliche Grundlage. Besonders für Systemische Therapie sowie für die Arbeit mit Paaren und Familien liegen zahlreiche Wirksamkeitsstudien vor.

Systemische Therapie zeigt in wissenschaftlichen Untersuchungen positive Effekte bei unterschiedlichen Problemlagen und ist in ihrer Wirksamkeit mit anderen etablierten psychotherapeutischen Verfahren vergleichbar.

Dabei wird nicht nur untersucht, ob sich das Befinden einzelner Menschen verbessert. Forschung nimmt auch Veränderungen in Beziehungen und Familiensystemen in den Blick – also genau die Wechselwirkungen, für die sich systemisches Arbeiten besonders interessiert.

In Deutschland ist Systemische Therapie seit 2008 wissenschaftlich als Psychotherapieverfahren anerkannt. Für Systemische Beratung gibt es ebenfalls Forschung und positive Befunde; die Studienlage ist hier allerdings weniger umfangreich als für Systemische Therapie.

Was Sie mit mir besprechen, behandle ich vertraulich. Informationen über Sie oder Inhalte unserer Gespräche gebe ich nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weiter.
Auch Supervision und Intervision, die der Qualitätssicherung meiner Arbeit dienen, finden in einem geschützten fachlichen Rahmen statt. Fälle werden dort so eingebracht, dass Ihre Privatsphäre gewahrt bleibt.
Bei Paaren, Familien und anderen Mehrpersonenkonstellationen besprechen wir zu Beginn, wie wir mit Informationen umgehen, die mir beispielsweise in einem Einzelgespräch anvertraut werden. So ist für alle Beteiligten transparent, welcher Rahmen für Vertraulichkeit in unserer Zusammenarbeit gilt.

Meine Arbeit orientiert sich an den fachlichen und ethischen Standards der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF). Dazu gehören unter anderem ein transparenter und respektvoller Umgang mit Klient:innen, Vertraulichkeit, die Reflexion der eigenen Rolle und Verantwortung sowie ein sorgfältiger Umgang mit den Grenzen der eigenen fachlichen Kompetenzen.
Die Qualität meiner Arbeit sichere ich außerdem durch kontinuierliche Fortbildung, Intervision und Supervision. Im Rahmen meiner Weiterbildung zur Systemischen Therapeutin/Familientherapeutin kommt Lehrsupervision hinzu, in der ich meine therapeutische Arbeit regelmäßig fachlich reflektiere.

Gestaltung der Zusammenarbeit

Wie die Zusammenarbeit in Beratung & Therapie konkret aussehen kann:

Bei konkreten Einzelfragen können manchmal schon ein oder zwei Sitzungen ausreichen.

Für andere Anliegen kann es hilfreich sein, zunächst mit einem überschaubaren Zeitraum von etwa 3–5 Sitzungen zu planen und anschließend gemeinsam Zwischenbilanz zu ziehen: Was hat sich verändert, was ist noch offen und wie möchten Sie weiter vorgehen? Danach kann die Begleitung weitergehen – mit einem geklärten oder neu justierten Anliegen und in einem Rhythmus, der für Sie passt.

Auch der Rhythmus kann unterschiedlich sein: Manche Anliegen lassen sich besser in engeren Abständen bearbeiten, etwa alle zwei bis drei Wochen. Andere Menschen wünschen sich über längere Zeit eine Begleitung mit größeren Abständen, zum Beispiel alle vier bis acht Wochen über mehrere Jahre.

Beides ist möglich und kann sich im Verlauf verändern.

Ja. Einzelgespräche können den gemeinsamen Prozess ergänzen und sich mit Gesprächen in der gemeinsamen Konstellation abwechseln. Sie können sinnvoll sein, wenn etwas zunächst im eigenen Tempo sortiert werden soll oder eine Person Raum für Themen braucht, die sich im gemeinsamen Gespräch schwer ansprechen lassen.

Dabei bleibt im Blick, dass die Einzelgespräche Teil des gemeinsamen Prozesses sind. Wie wir mit Informationen aus diesen Gesprächen umgehen und was vertraulich bleibt, klären wir transparent miteinander.

Ja. Auch wenn Ihr Anliegen eine Partnerschaft, Familie oder andere wichtige Beziehungen betrifft, müssen nicht alle Beteiligten an den Gesprächen teilnehmen. Systemisches Arbeiten nimmt Beziehungen und Wechselwirkungen in den Blick – auch dann, wenn nur eine Person im Raum ist.

Wir können gemeinsam betrachten, was Sie erleben, welche Dynamiken Sie wahrnehmen und welche eigenen Handlungsmöglichkeiten Sie haben. Ob es zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoll und gewünscht ist, weitere Personen einzubeziehen, können wir im Verlauf gemeinsam entscheiden.

Keine Lebens- oder Beziehungsform ist für mich der selbstverständliche Maßstab. Menschen leben Beziehungen und Familie sehr unterschiedlich – und bringen unterschiedliche Vorstellungen davon mit, was Nähe, Verbindlichkeit, Sexualität, Elternschaft, Fürsorge oder Zusammenleben für sie bedeuten.
Für unsere Zusammenarbeit ist deshalb nicht entscheidend, ob Ihr Leben einem bestimmten Modell entspricht. Interessant ist vielmehr, was für Sie und die Menschen, mit denen Sie verbunden sind, stimmig ist, wo Spannungen entstehen und was Sie verändern oder neu aushandeln möchten.
Dabei können auch gesellschaftliche Erwartungen und Normen eine Rolle spielen – ebenso wie die Frage, welche davon Sie für sich übernehmen möchten und welche nicht.

In der konkreten Zusammenarbeit sind für mich sowohl das Du als auch das Sie möglich. Entscheidend ist, welche Form der Ansprache für die jeweilige Konstellation, das Setting und Ihr persönliches Wohlbefinden stimmig ist – oder ganz einfach: Womit fühlen Sie sich in unserer Arbeitsbeziehung gut aufgehoben?

Mein Commitment und mein Engagement sind daran nicht gebunden. Ein Du bedeutet für mich weder automatisch mehr Nähe noch ein Sie mehr Distanz – und beides verändert nichts daran, wie ernst ich Ihr Anliegen nehme und wie ich mich in den gemeinsamen Prozess einbringe.

Honorar & Organisatorisches

Rund um Kosten, Termine und Rahmenbedingungen

Einzelsetting – Beratung, Therapie & Supervision 90 € · 60 Minuten
Paare & andere Beziehungskonstellationen 130 € · 75 Minuten
Tandem-Paarberatung mit zwei Berater:innen
ZweiRaum – gemeinsam mit Jonas Rothlaender
240 € · 75 Minuten
Supervision mit Teams & Gruppen nach Absprache
Bildungsformate nach Absprache

Ja. Im Rahmen meiner Weiterbildung in Systemischer Therapie/Familientherapie biete ich für therapeutische Prozesse derzeit eine vergünstigte Kondition an: Wenn Sie sich vorstellen können, dass Ausschnitte aus dem Therapieprozess in Form einer Videoaufzeichnung aus einem Termin im Rahmen meiner Lehrsupervision am Ausbildungsinstitut fachlich reflektiert werden, reduziert sich das reguläre Honorar um 50 %.

Eine Videoaufnahme erfolgt selbstverständlich nur nach vorheriger Absprache und mit Ihrem ausdrücklichen Einverständnis. Vorab erhalten Sie alle Informationen zum Ablauf der Lehrsupervision sowie zur Verwendung und zum Schutz Ihrer Daten. Sprechen Sie mich gerne darauf an!

Nein. Meine Angebote sind Selbstzahler:innenleistungen und werden nicht über die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet.

Sie erhalten von mir eine Rechnung und tragen die Kosten selbst. Dadurch erfolgt über meine Leistungen auch keine Abrechnung mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse.

Ja, je nach Kontext ist das möglich. Bei Supervision, beruflicher Beratung und Bildungsformaten können die Kosten ganz oder teilweise von Arbeitgeber:innen, Hochschulen, Graduiertenkollegs, Förderprogrammen oder anderen Institutionen übernommen werden.

Es kann sich lohnen, bei der jeweiligen Einrichtung nachzufragen.

Für die Rechnungsstellung benötige ich eine Postadresse. Die Rechnung erhalten Sie als PDF per E-Mail und können sie innerhalb von 14 Tagen begleichen. Bei institutioneller Finanzierung kann die Rechnung nach Absprache auch direkt an die entsprechende Organisation ausgestellt werden; hier gelten die jeweils vereinbarten Zahlungsmodalitäten.

Bitte beachten Sie: Solange eine Rechnung nach Ablauf des Zahlungsziels noch offen ist, können keine weiteren Termine stattfinden.

Vereinbarte Termine halte ich verbindlich für Sie frei. Sollten Sie einen bereits vereinbarten Termin nicht einhalten können, informieren Sie mich bitte so früh wie möglich.

Bei einer Absage weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin stelle ich 50 % des vereinbarten Honorars in Rechnung, bei weniger als 24 Stunden das volle Honorar. Kann ich den freigewordenen Termin anderweitig vergeben, entfällt das Ausfallhonorar.

Online, vor Ort & das passende Setting

Wie und wo unsere Gespräche stattfinden können:

Ja. Beratung und Therapie per Video sind inzwischen gut untersucht. Studien zeigen, dass online eine ebenso tragfähige Arbeitsbeziehung entstehen kann wie in Gesprächen vor Ort. Auch hinsichtlich der Wirksamkeit zeigen Untersuchungen vergleichbare Ergebnisse zwischen Video- und Präsenzformaten.

Online bedeutet dabei nicht, dass wir nur miteinander reden: Auch systemische Methoden, Visualisierungen und körperbezogene Wahrnehmung lassen sich einbeziehen. Ihre eigene Umgebung kann sogar Teil der Arbeit werden.

Ob online oder vor Ort für Sie stimmiger ist, hängt deshalb nicht grundsätzlich von der Qualität des Formats ab. Wichtiger ist, was zu Ihnen, Ihrem Anliegen und Ihrer Situation passt – und das kann sich im Verlauf auch verändern.

Ja. Sie müssen sich nicht grundsätzlich für ein Format entscheiden. Online- und Präsenztermine können sich im Verlauf der Zusammenarbeit abwechseln – je nachdem, was für Sie gerade gut passt und organisatorisch möglich ist.

Nein. Bei Onlineterminen müssen nicht alle Beteiligten vor demselben Bildschirm sitzen. Sie können sich auch von unterschiedlichen Orten aus in das gemeinsame Gespräch einwählen.

Das kann zum Beispiel hilfreich sein, wenn Sie nicht zusammenleben, sich gerade an unterschiedlichen Orten befinden oder ein gemeinsamer Anfahrtsweg schwer zu organisieren ist.

Wichtig ist vor allem, dass alle Beteiligten jeweils einen möglichst ungestörten Ort haben, an dem sie frei sprechen können.

Technisch benötigen Sie eine stabile Internetverbindung und ein Gerät mit Kamera und Mikrofon – am besten einen Computer oder ein Tablet. Den Link für den Onlinetermin erhalten Sie vorab von mir.

Auch online findet unser Gespräch in einem geschützten und vertraulichen Rahmen statt.

Bitte sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie sich während des Termins an einem ungestörten Ort befinden, an dem keine anderen Personen mithören oder das Gespräch mitverfolgen können.

Screenshots, Ton- oder Videoaufnahmen des Gesprächs sind nicht gestattet. Auch von meiner Seite werden keine Aufzeichnungen angefertigt, sofern wir dies nicht in einem ausdrücklich vereinbarten Kontext – etwa für die Lehrsupervision – vorab anders besprochen und schriftlich vereinbart haben.

Ja, insbesondere für umfangreichere Formate wie Team- und Gruppensupervisionen, Workshops oder andere halb- und ganztägige Veranstaltungen komme ich nach Absprache auch zu Ihnen vor Ort.

Bei auswärtigen Terminen kommen zum vereinbarten Honorar Reise- und gegebenenfalls Übernachtungskosten hinzu. 

Für einzelne Beratungs-, Therapie- oder Supervisionstermine biete ich außerhalb Marburgs in der Regel keine Präsenztermine an; hier können wir unkompliziert online arbeiten.

Manche Fragen lassen sich gut allein bewegen.
Andere werden klarer, wenn man sie gemeinsam betrachtet.